Meine ersten iPad-Erfahrungen und worauf Sie bei Ihrer Webseite achten sollten


Seit meiner USA-Reise vor drei Wochen bin ich stolzer Besitzer eines iPads. Bereits nach kurzer Zeit hat das neuste Gadget von Apple mein Surf- und Medienkonsumverhalten verändert und seinen festen Platz in meinem Alltag gefunden. Dabei ist mir aufgefallen, dass recht viele Webseiten nicht 100-prozentig iPad-tauglich sind. Um die wohl bald schon rasant steigende Anzahl von iPad-Usern nicht zu verärgern, sollte jede Webseite zumindest teilweise iPad-optimiert sein. Worauf Sie achten sollten, möchte ich Ihnen hier kurz vorstellen.

Webseiten auf iPad


Besonders zu Hause nutze ich das neuartige Gerät täglich und intensiv. Da es so superschnell aufstartet, checke ich damit in der Küche, am Esstisch oder auf dem Sofa noch rasch meine E-Mails und prüfe meinen Kalender – das Ding passt eh besser zum Interieur als der Laptop. Ich bestaune Fotos, unterhalte mich mit Youtube-Videos (-> noch weniger Fernsehschauen), stöbere durch Webshops, treffe Reisevorbereitungen und Kaufvorentscheidungen. Nicht alle Webseiten, die ich besuche, sind allerdings wirklich iPad-tauglich. Überprüfen Sie deshalb bereits heute, ob Ihre eigene Webseite Ihre Dienstleistungen, Produkte und Marke optimal präsentiert.

Bieten Sie Fallbacks für Flash-Animationen an
Wie das iPhone kann auch das iPad kein Flash darstellen. Flash-Animationen werden ganz einfach unterdrückt und statt einer aufwendigen Animation werden die User im schlimmsten Fall nur eine weisse Fläche zu sehen bekommen. Deshalb empfiehlt es sich, für Flash-Inhalte entsprechende Fallbacks bereitzustellen: Animationen lassen sich alternativ auch durch JPG, Gif oder animierte Gifs ersetzen. Flash-Content sollte wenn möglich auch als HTML vorhanden sein. Denn im Gegensatz zu Flash kann HTML auch problemlos von Suchmaschinen wie Google indiziert werden und verhilft Ihnen so zu einer besseren Platzierung.

Optimieren Sie die Webseitengrösse
Mit einer Bildschirmdiagonale von knapp 25 cm bietet das iPad eine maximale Auflösung von 768 x 1024 Pixel. Optimieren Sie Ihre Webseite auch auf diese Grösse.
Stellen Sie sicher, dass die Navigation und die Links mittels Zeigefinger gut zu bedienen sind. Achten Sie deshalb darauf, dass Links auch klar als solche zu erkennen sind und eine angemessene Grösse aufweisen. Dasselbe gilt natürlich auch für Formulare, Filterfunktionen oder interaktive Beratungstools. Falls Ihre Website-Infrastruktur dafür vorgesehen ist, fertigen Sie am besten ein spezielles CSS für den iPad an.

Überprüfen Sie Ihre Webseite auf Safari-Tauglichkeit
Als Apple-Produkt setzt das iPad auf den Apple-eigenen Browser Safari. Überprüfen Sie, ob Ihre Webseite auch in diesem Browser einwandfrei dargestellt wird. Alternativ kann auf dem iPad auch der Browser von Opera installiert werden. Auch hier sollten Sie sich davon überzeugen, dass die eigene Webseite sauber präsentiert wird und die Funktionalität gewährleistet ist.

Seit dem Verkaufsstart in den USA anfangs April verkaufte Apple bereits über eine Million iPads. Nicht zuletzt dank der positiven Medienberichte im Vorfeld werden das iPad und ähnliche Geräte auch in der Schweiz mit Sicherheit ein Erfolg. Besonders wenn Ihr Unternehmen Endkonsumenten anspricht, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Webseite ab Ende Mai neu auch von iPads besucht wird. Falls noch nicht geschehen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich über eine Web-Infrastruktur (inklusive Content-Management-System) Gedanken zu machen, die auch mobile Geräte wie ein iPad und iPhone bedienen kann: Gern unterhalte ich mich mit Ihnen über die mobile Zukunft und Mobile Sites.
*orange8 heisst seit dem 5. Oktober 2010 Goldbach Interactive und ist Teil der Goldbach Group
Autor: Bramwell Kaltenrieder
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